Ölspur-Warnschilder für die Feuerwehr Kirchdorf

Ölspuren stellen vor allem für Motorradfahrer und Radfahrer eine Gefahr dar. Besonders nach einem Regenschauer wird ein gewöhnlicher Asphaltbelag mit einem Ölfilm zur Gefahr, auch für PKW und LKW.
Wird ein solcher Gefahrenbereich nach Eintreffen der Feuerwehr oder nach Bekanntwerden beim Baulastträger nicht ordnungsgemäß abgesichert, haftet die Gemeinde für alle entstehenden Schäden.

Bei Gemeindestraßen ist das folglich die Gemeinde, bei Kreisstraßen und Staatsstraßen das zuständige Straßenbauamt. Für für die Warnung nach gesäuberten Ölspuren ist immer der sogenannte "Baulastträger" zuständig. In Kirchdorf übernimmt die Feuerwehr die Säuberung der Straße aus Kulanz.
Andere Kommunen  beauftragen für die Säuberung gewerbliche Dienstleister.
Laut Gesetz ist die Feuerwehr nur für die Absicherung des Verkehrs zu sorgen, mindestens, bis die Säuberung beendet wurde. Meist treffen die zuständigen Stellen erst Stunden nach einem Anruf am Einsatzort ein. Um die Wartezeit für die Feuerwehr zu verkürzen, wurden nun eigene Warnschilder beschafft.
Die Warnschilder können in Kombination mit weiteren Zusatzschildern auch für andere Gefahren verwendet werden.

Desweiteren wurden neue, große Verkehrsleitkegel beschafft. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beide Anträge einstimmig genehmigt.




Bericht: (c) Michael Schiller, 30.06.2014

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